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Coming soon: INQA-Diversity-Check "Vielfaltskompetente Verwaltung"

idm-Vorsitzender Andreas Merx sieht Demokratie und Diversität in Deutschland in Gefahr durch wachsende soziale Ungleichheit. Beitrag zur Beilage des Tagesspiegels zur Diversity-Konferenz der Charta der Vielfalt

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Im engen Sinne ist Diversity Management zunächst eng mit der Personalwirtschaft verwoben: Schliesslich geht es um die Menschen in Unternehmen. Diversity Management sieht in jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter eine kreative, unternehmerische Ressource, und sieht gerade in deren Unterschiedlichkeit eine kreative Spannung. Dabei können Unterschiede relevant sein, die zunächst gar nicht auf das Unternehmensziel bezogen sind, sondern im weitesten Sinne „privater“ Natur sind, also beispielsweise in den religiösen Überzeugungen oder den Hobbies der MitarbeiterInnen begründet sind.

diverse people

Diversity Management ist die Management-Disziplin für das Netzwerk-Unternehmen der Zukunft. Es ist sicherlich inzwischen unstrittig, daß unter den Bedingungen der Volatilität, Unvorhersehbarkeit und Komplexität der wirtschaftlichen und politischen Prozesse der Gegenwart und Zukunft jedes Unternehmen ein Maximum an Flexibilität und Aktionsfähigkeit erreichen muß. Starre, zentralisierte und hochintegrierte Unternehmenstrukturen können dies nicht leisten. Netzwerke sind stattdessen fluide und ständig reorganisierbar. Auch sie brauchen aber einen stabilen Kern: Dies sind die Menschen und die Kultur des Netzwerkes.

Ein wesentliches Anliegen von Diversity Management besteht daher darin, die Identität von MitarbeiterInnen und Unternehmen zu thematisieren und zu gestalten. Menschen, die die Offenheit von Netzwerken aushalten und auf Volatilität unternehmerisch reagieren sollen, brauchen den festen Boden einer personalen Identität. Genau deshalb greift Diversity Management weit über die „Stelle“ und „Position“ einer Mitarbeiterin hinaus, um die Rolle von Menschen für das Unternehmen zu gestalten. Vielfalt darf aber auch kein Gemischtwarenladen werden. Denn eines ist auch klar: Vielfalt ist mit höheren Kosten der Kommunikation und der Auseinandersetzung, möglicherweise auch von Konflikten verbunden. Dies ist der Preis, der für die gesteigerte Kreativität zu bezahlen ist. Die Schaffung einer gemeinsamen, „dritten Kultur“ ist daher ein zentrales Ziel von Diversity Management. Bildlich gesprochen: Jeder Jeck ist anders, aber im Karneval verstehen sie alle. Das Unternehmen muß mehr sein als der Ort des Geldverdienens und der Erreichung materieller Ziele. Es muß zu einem Ort werden, an dem auch die Bedürfnisse der Persönlichkeit der MitarbeiterInnen Beachtung finden und teilweise befriedigt werden.

Diversity Management reicht aber auch über die Dimension der Führung und Persinalwirtschaft weit hinaus. Diversity Management thematisiert auch den Ort des Unternehmens in der Gesellschaft.

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